Über uns
Interview mit den Gründern Tom und Justus
Justus' Papa hat das erste Mal vor allen geweint, als er sich den Film ansah.
Das war 2002. Er wurde 50. Justus und seine Geschwister wollten ihm etwas schenken, das bleibt – einen Film mit allen Menschen, die sein Leben bis dahin geprägt hatten. Damals gab es noch keine Smartphones. Also sind sie gereist, haben geklingelt, gefragt: Welche erste Erinnerung hast du an ihn? Was macht ihn als Menschen aus? Was soll er wissen?
19 Jahre später stand wieder ein besonderer Anlass vor der Tür. Wieder eine ähnliche Idee, wieder der Gedanke an lange Nächte im Schnitt. Justus und sein Bruder Max dachten: Das muss einfacher gehen. Daraus wurde Groupies.
Tom kam dazu – er war mal Justus' Chef, in einer Agentur in Köln. Justus fragte ihn, weil Tom einer ist, der sofort versteht, warum manche Dinge wichtig sind. Er war sofort dabei. Max widmete sich wieder seiner Karriere als Filmemacher – was vielleicht kein Zufall ist.
Entwickelt wurde Groupies schließlich zwischen Babybett und Wickeltisch – Justus' und Toms Töchter kamen ungefähr gleichzeitig mit der Idee zur Welt.
Wir sind Justus und Tom. Wir wissen, was in dem Moment passiert, wenn jemand sieht, wie sehr er geliebt wird. Und wir wissen, dass dieser Moment nicht wenigen vorbehalten sein sollte.
Weil wir uns wünschen, dass mehr Menschen erfahren, was sie anderen bedeuten.